Ein turbulenter Tag von Traben-Trarbach nach Bernkastel-Kues

St. Peter in Tarbach
Blick auf den Marktplatz Bernkastel-Kues
Rinnsale im Wald
Graacher Tor

Ein unerwartetes Abenteuer auf dem Mosel-Camino

Manchmal sind es nicht die geplanten Abenteuer, die uns am meisten prägen, sondern die unerwarteten Wendungen, die das Leben für uns bereithält. So erging es mir auf meiner Rückkehr zum Mosel-Camino, als ein Zugstreik und zahlreiche Zugausfälle meine Reisepläne über den Haufen warfen. Was als eine einfache Zugfahrt geplant war, entwickelte sich zu einem turbulenten Tag voller Herausforderungen und unvorhergesehener Begegnungen. Doch trotz aller Widrigkeiten sollte dieser Tag zu einem unvergesslichen Kapitel meiner Pilgerreise werden, das mich durch malerische Weinberge, dichte Buchenwälder und historische Städte führte. Begleite mich auf diesem unerwarteten Abenteuer auf dem Mosel-Camino, das mich von Traben-Trarbach nach Bernkastel-Kues führen sollte.

Eine holprige Rückkehr

Die Rückkehr auf den Mosel-Camino war alles andere als reibungslos. Ein Zugstreik und zahlreiche Zugausfälle sorgten für eine turbulente Reise, die meine ursprünglichen Pläne über den Haufen warf. Was als eine geplante 3-stündige Fahrt begann, entwickelte sich zu einem 6-stündigen Durcheinander von verpassten Anschlüssen und unerwarteten Hindernissen. Doch trotz aller Widrigkeiten erreichte ich schließlich Traben-Trarbach und beschloss, meinen geplanten Wanderabschnitt zwischen Bullay und Traben-Trarbach ausfallen zu lassen.

Brückentor Traben-Trarbach

Erkundungstour in Traben-Trarbach

In Traben-Trarbach angekommen, nutzte ich die unerwartete Zeit, um die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. Trotzdem ich die Kirchen nicht von innen besichtigen konnte, faszinierten mich ihre imposanten Bauwerke. Die malerischen Straßen und Gassen der Stadt boten mir unzählige Fotomotive, während ich die Atmosphäre dieser charmanten Stadt genoss.

Der spontane Entschluss

Nach einem Espresso an der Mosel und einem Gespräch mit meiner Pensionsvermieterin entschied ich mich kurzfristig dazu, den Weg nach Bernkastel-Kues zu wandern. Der Gedanke, doch noch einen Teil meiner Reise zu Fuß zurückzulegen, beflügelte mich und weckte meine Abenteuerlust. Trotz des Regens und der Strapazen des Tages war ich voller Vorfreude auf die kommende Wanderung.

Durch Weinberge und Buchenwälder

Der Weg nach Bernkastel-Kues führte mich durch malerische Weinberge und dichte Buchenwälder. Der steile Anstieg auf den ersten Hügel war eine Herausforderung, doch die Aussicht über das Moseltal entschädigte für die Anstrengung. Der Regen prasselte unermüdlich auf mich herab, während ich mich meinen Weg durch den Wald bahnte, aber die Ruhe und Einsamkeit der Natur um mich herum war Balsam für meine Seele.

Ankunft in Bernkastel-Kues

Nachdem ich die Autobahnbrücke hinter mir gelassen hatte, offenbarte sich mir ein atemberaubender Blick auf die malerische Stadt Bernkastel-Kues. Der Abstieg durch die Weinberge und der Anblick des alten jüdischen Friedhofs waren beeindruckend und ließen mich die Schönheit und Geschichte dieser Region in vollen Zügen erleben.

Judenfriedhof
Blick auf den Marktplatz

Erkundung von Bernkastel-Kues

Die Fachwerkhäuser und historischen Gebäude von Bernkastel-Kues luden mich zu einer ausgedehnten Erkundungstour ein. Der Marktplatz mit dem Michaelsbrunnen war ein malerischer Anblick im Licht der Laternen, während die engen Gassen der Altstadt Geschichten aus vergangenen Zeiten zu erzählen schienen. Trotz des Regens genoss ich jeden Moment dieser Entdeckungsreise durch die bezaubernde Stadt.

Abendruhe am Ufer der Mosel

Den Tag ließ ich in einem gemütlichen Restaurant am Ufer der Mosel ausklingen. Der Ausblick auf den Fluss und das Licht der Laternen, die den Regen in warmes Licht tauchten, schufen eine Atmosphäre der Geborgenheit und Ruhe. Bei einem köstlichen Abendessen ließ ich die Ereignisse des Tages Revue passieren und freute mich auf die kommenden Abenteuer auf dem Mosel-Camino.

Blick auf die Mosel Bernkastel-Kues

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