Trier – Der Trierer Dom

Symphonie aus Stein und Glauben: Der Trierer Dom und seine bewegende Geschichte

Blick in den Kreuzgang

Vorwort

Willkommen zu dieser faszinierenden Reise durch die Geschichte und Pracht des Trierer Doms. Als eines der bedeutendsten religiösen und architektonischen Wahrzeichen Europas hat der Trierer Dom über die Jahrhunderte hinweg Zeuge zahlreicher historischer Ereignisse und kultureller Entwicklungen sein dürfen.

 

In diesem umfassenden Werk laden wir Sie ein, die reiche Geschichte dieses beeindruckenden Bauwerks zu erkunden, angefangen von seinen römischen Ursprüngen bis hin zu seiner Rolle im modernen Zeitalter. Tauchen Sie ein in die Welt der Römerzeit, des Mittelalters und der Neuzeit, während wir die verschiedenen Bauphasen, künstlerischen Schätze und religiösen Reliquien des Doms beleuchten.

 

Wir möchten Ihnen mit diesem Vorwort einen ersten Einblick in die bevorstehende Reise bieten, die uns durch die Jahrhunderte führt und uns die kulturelle Bedeutung und architektonische Pracht des Trierer Doms näherbringt. Möge dieses Werk nicht nur informative, sondern auch inspirierende Einblicke bieten und dazu beitragen, die Bedeutung dieses außergewöhnlichen Bauwerks zu würdigen.

 

Vielen Dank, dass Sie sich auf dieses Abenteuer einlassen, und möge diese Erkundung des Trierer Doms Ihre Neugierde wecken und Ihr Interesse an der Geschichte und Kultur unserer Welt vertiefen.

Einleitung

Der Dom steht über den Resten eines repräsentativen römischen Wohnhauses. Im Zuge der von Kaiser Konstantin eingeleiteten konstantinischen Wende hin zum Christentum wurde zwischen 310 und 320, also in der Zeit Konstantins des Großen, eine Basilika errichtet, die unter Bischof Maximin (329–346) zu einer der größten Kirchenanlagen Europas mit vier Basiliken, einem Baptisterium und Nebengebäuden erweitert wurde. Um 340 entstand der sogenannte Quadratbau, der Kern des Domes mit vier monumentalen Säulen aus dem Odenwald.

Die römische Ursprünge des Doms

Besonders umfangreiche Ausgrabungen fanden nach dem Zweiten Weltkrieg unter der Leitung von Theodor Konrad Kempf, dem Direktor des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums, und seinem Nachfolger Winfried Weber bis 1981 statt. In den ältesten Schichten wurden Überreste eines vornehmen römischen Wohnquartiers aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. entdeckt. Zu den herausragenden Funden gehörte ein Prunksaal mit aufwändigen Wand- und Deckenmalereien, darunter eine prächtige Kassettendecke. Teile dieses antiken Gebäudes sind unter der heutigen Vierung des Doms erhalten geblieben, wobei rekonstruierte Fresken im Museum am Dom ausgestellt werden.

Im frühen 4. Jahrhundert wurde die bestehende Wohnbebauung abgerissen und planiert, um Platz für eine Doppelkirchenanlage zu schaffen. Diese bestand aus zwei nach Osten ausgerichteten, dreischiffigen Basiliken, von denen zahlreiche Säulenstellungen nachgewiesen werden konnten. Die Säulen der Nordbasilika waren aus Odenwälder Granit gefertigt, was durch den vor dem Dom liegenden Domstein belegt ist. Die Ausdehnung der beiden Kirchenanlagen, einschließlich der Querbauten und Peristylhöfe, ist nicht vollständig gesichert, jedoch wird angenommen, dass sie jeweils etwa 150 Meter lang und zwischen 30 und 40 Meter breit waren. Zwischen den beiden Basiliken befand sich ein quadratisches Baptisterium, das heute im Pflaster des Domfreihofs markiert ist. Vor dem Chor der Nordbasilika wurden achteckige Gebäudereste freigelegt, die als „Herrenmemoria“ interpretiert wurden, ein Aufbewahrungsort für Reliquien.

Westfassade

Archäologische Entdeckungen und Funde

Im 5. Jahrhundert erlitt der Dom nach einer Eroberung einen Brand, bei dem die großen Granitsäulen barsten und einstürzten, wobei nur die Außenmauern erhalten blieben. Im 6. Jahrhundert wurde unter Bischof Nicetius der quadratische Bau, der heute die Vierung bildet, wiederhergestellt. An den vier Ecken dieses Gebäudes wurden wiederverwendete Säulen aus Kalkstein als Ersatz für die durch den Brand zerstörten Granitsäulen eingesetzt. Die Verzierung der Kapitelle lässt vermuten, dass sie vom Tempel am Herrenbrünnchen stammen könnten. Entlang der Windstraße an der Nordseite des Doms ist das zugehörige Ziegelmauerwerk noch bis zu einer Höhe von 30 Metern sichtbar. Obwohl die Kirchenanlage des 4. Jahrhunderts zunächst durch die Völkerwanderung zerstört wurde, wurden der Quadratbau und die nördliche Basilika wiederaufgebaut. Eine weitere Zerstörung ereignete sich im Jahr 882 während der Raubzüge der Wikinger in den Rheinlanden.

Zerstörungen und Wiederaufbau im Mittelalter

Während des Mittelalters erlebte der Trierer Dom unter der Leitung verschiedener Bischöfe und Erzbischöfe bedeutende Erweiterungen und Neugestaltungen.

In der Amtszeit von Bischof Egbert wurden ab dem 6. Jahrhundert umfangreiche Erweiterungen und Restaurierungen am Dom durchgeführt. Aufgrund von Bedenken bezüglich der Standsicherheit wurden die Vierungssäulen aus dem 6. Jahrhundert mit kreuzförmigen Pfeilern aus Quadern und römischen Ziegeln ummantelt. Ein bemerkenswertes Detail ist eine Säule mit einem Weinrebenmotiv, deren Stein wiederverwendet wurde. Unter Egbert begann auch der Ausbau des Quadratbaus nach Westen durch eine dreischiffige Anlage.

Ab dem Jahr 1037 setzte Erzbischof Poppo die Erweiterung des Doms nach Westen fort. Dabei entstand ein einzigartiger Raum mit einer ungewöhnlichen Jochfolge: kurz-lang-kurz-lang-kurz. Während dieser Zeit wurde die Maternuskrypta fertiggestellt. Die Westfassade des Doms ist ein herausragendes Beispiel für die Baukunst unter den Saliern. Im Jahr 1121 wurde der Nikolausaltar im Westchor geweiht, und zeitgleich entstand die Krypta St. Blasius.

Blick auf die Westfassade
Blick auf die Südseite

Im Verlauf des 11. Jahrhunderts wurden unter Erzbischof Eberhard der Nordturm und das Mittelschiff des Doms fertiggestellt, während unter Bischof Udo der Südturm vollendet wurde.

Am 1. Mai 1196 wurde unter Erzbischof Johann I. der neue Altar im erweiterten Ostchor eingeweiht, und der berühmte „Heilige Rock“ wurde dorthin übertragen. In dieser Periode entstanden auch die Lettnerbauten im West- und Ostchor des Doms.

Ausbau und Erweiterung während des Mittelalters

Im 13. Jahrhundert erlebte der Dom eine umfassende Erneuerung im spätromanischen Stil, bekannt als „Rhein-Maas-Romanik“, die das heutige innere Erscheinungsbild maßgeblich prägt. Diese Erneuerung umfasste die Einwölbung mit Kreuzrippengewölben, den Einbau von Emporen sowie die Neugestaltung des Ostchores.

Blick in den Ostchor
Blick aus dem Kreuzgang auf den Südwestturm

Am Ende des Mittelalters wurden auch äußere Veränderungen am Dom vorgenommen. Erzbischof Balduin von Luxemburg ließ um 1350 die beiden Osttürme erhöhen, und Erzbischof Richard von Greiffenklau zu Vollrads erhöhte nach 1512 den Südwestturm auf 76 Meter Höhe, um den Turm der Bürgerkirche St. Gangolf zu überragen.

Barocke Veränderungen im 18. und 19. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert erlebte der Trierer Dom bedeutende Veränderungen und Restaurierungen. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die bereits früher geplante Heiltumskapelle errichtet, die den monumentalen Aufbau mit Pilgertreppen im Inneren des Ostchores umfasste und als Aufbewahrungsort für den Heiligen Rock diente. Nach einem verheerenden Brand des Dachstuhls am 17. August 1717 wurde der Dom von 1719 bis 1723 unter der Leitung von Johann Georg Judas umgestaltet. In diesem Zeitraum erhielt der Dom ein Querhaus, und die Osttürme wurden mit barocken Hauben versehen.

Westapsis: Stuckdekoration

Im 19. Jahrhundert wurden mehrere Restaurierungen durchgeführt, die darauf abzielten, das mittelalterliche Erscheinungsbild des Doms wiederherzustellen. Im Jahr 1883 erhielten die Osttürme neugotische Hauben anstelle der barocken. Zudem wurden Teile der barocken Ausstattung entfernt und durch neoromanische Elemente ersetzt.

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und die Folgen

Blick vom Kreuzgang aus

Während des Zweiten Weltkriegs erlitt der Trierer Dom schwere Schäden aufgrund der Kriegshandlungen. Der Dom, der aus Kordeler Sandstein erbaut wurde, wurde stark beschädigt, obwohl Teile seiner Gewölbe weitgehend intakt blieben. Zu den am stärksten betroffenen Bereichen gehörten der Kreuzgang, das Dach und die Gewölbe der Heiltumskapelle sowie die Dächer der Westtürme.

Die Gewölbe des Doms selbst hielten den Angriffen stand, was dazu beitrug, dass die Schäden an der Ausstattung begrenzt blieben. Die bedeutendsten Altäre des Doms waren zusätzlich durch Verkleidungen oder Ummauerungen geschützt worden, was zu ihrer Erhaltung beitrug.

Restaurierung und Neugestaltung im 20. Jahrhundert

Die Reparaturen der Kriegsschäden wurden zunächst provisorisch durchgeführt, da bereits vor dem Krieg Pläne für eine Neugestaltung des Doms bestanden, die jedoch aufgrund der Kriegsereignisse nicht umgesetzt werden konnten. In den späten 1950er-Jahren traten jedoch erhebliche statische Probleme auf, die eine oberflächliche Instandsetzung des Doms unmöglich machten. Diese Probleme wurden teilweise durch verfaulte Eichenpfähle der spätantiken Pfahlgründung verursacht, aber auch durch zahlreiche Umbauten in späteren Jahrhunderten.

Technische Herausforderungen der Restaurierung

Nach einem Architektenwettbewerb wurde der Dom unter der Leitung der Architekten Gottfried Böhm und Nikolaus Rosiny grundlegend restauriert und am 1. Mai 1974 wiedereröffnet. Die Restaurierung war hauptsächlich aufgrund statischer Probleme erforderlich. Es gab intensive Diskussionen darüber, ob das mittelalterliche Erscheinungsbild des Doms wiederhergestellt und Teile der Ausstattung entfernt werden sollten. Letztendlich blieb die historische Gestalt des Doms weitgehend erhalten.

Die Entfernung des Innenputzes war umstritten, aber die heutige Gestaltung ermöglicht es, die verschiedenen Bauphasen des Doms gut zu erkennen. Für den Einbau der Altarinsel in der Vierung mussten sowohl Ergänzungen aus dem frühen 20. Jahrhundert als auch originale Teile des mittelalterlichen Lettners abgebaut werden. Einige Ausstattungsstücke wurden versetzt, darunter das ehemalige Chorgitter, das heute den Abschluss der Sakramentskapelle im nördlichen Seitenschiff bildet.

Eine technische Herausforderung war die Stabilisierung des gesamten Gebäudes durch ein komplexes System von stählernen Zug- und Druckelementen, die weitgehend unsichtbar eingebaut wurden, um das Erscheinungsbild der Architektur nicht zu beeinträchtigen.

Blick auf die orgel
Mittelschiff

Über der Kirchturmuhr des erhöhten Südostturms steht der lateinische Text „nescitis qua hora dominus veniet“ („Ihr wisst nicht, zu welcher Stunde der Herr kommen wird“), ein Verweis auf die Bibelstelle Mt 24,42 „vigilate ergo, quia nescitis qua hora Dominus vester venturus sit“ („Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt“). Diese Inschrift ist angeblich eine Antwort auf den Text am Turm von St. Gangolf, der „vigilate et orate!“ („Wachet und betet!“) lautet.

Am 4. Mai 2008 fand die erste Seligsprechung im Trierer Dom statt. Mutter Rosa, die Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen von der allerseligsten Jungfrau Maria von den Engeln, wurde seliggesprochen.

Reliquien und Schätze

Der Trierer Dom beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Reliquien und Schätzen, darunter:

Der Heilige Rock

Die bekannteste Reliquie im Domschatz, vergleichbar mit dem Turiner Grabtuch, wird in der Heiltumskapelle aufbewahrt und nur selten öffentlich gezeigt.

Heilige Nägel und andere Reliquien

Der Dom beherbergt auch einen der Nägel vom Kreuz Christi sowie andere bedeutende Reliquien.

Nägel vom Kreuze Christi

Grabmäler und Monumente

Der Dom diente über Jahrhunderte hinweg als bevorzugte Grablege für die Trierer Erzbischöfe. Zahlreiche Grabmäler und Monumente erinnern an sie:

Marmorne Tumba und Renaissancedenkmäler

  • Die marmorne Tumba Balduins von Luxemburg
  • Renaissancedenkmaler für Richard von Greiffenklau zu Vollrads und Johann von Metzenhausen

Barocke Grabaltäre

  • Der barocke Auferstehungsaltar für Franz Georg von Schönborn und weitere aus dem 16. und 17. Jahrhundert
Grabmal Johann Philipp von Walderdorff

Epitaphen

Epitaph Gebrüder Werner und Georg von der Leyen
Epitaph Otto von Breitbach

Ausstattungsstücke und Kunstwerke

Zu den bedeutenden Ausstattungsstücken und Kunstwerken gehören:

Altare

Dreikönigsaltar

Allerheiligenaltar

Katharina-Altar

Johannes-der-Täufer-Altar

Dreifaltigkeitsaltar

Domkanzel und Aufbau im Ostchor

  • Die Domkanzel aus der Werkstatt des Trierer Bildhauers Hans Ruprecht Hoffmann
  • Der mächtige Aufbau im Ostchor mit Pilgertreppen und Durchblicksöffnung zur Heiltumskapelle
Kanzel

Taufbecken und Chorgestühl

  • Das muschelförmige Marmorbecken im Westchor, heute als Taufbecken genutzt
  • Das barocke Chorgestühl, ursprünglich aus der Mainzer Kartause
Kirchenbänke

Andreas-Tragaltar und frühbyzantinische Elfenbeintafel

  • Der Andreas-Tragaltar des Bischofs Egbert, ein bedeutendes Werk ottonischer Goldschmiedekunst
  • Eine frühbyzantinische Elfenbeintafel, datiert ins 6. Jahrhundert, mit der Darstellung von 65 Personen zwischen zwei monumentalen Gebäuden
Andreas-Tragaltar

Reliefs und Statuen

Tympanon am Portal zur Liebfrauenkirche

Ein bemerkenswertes Relieffries aus dem 12. Jahrhundert ziert das Portal zur Liebfrauenkirche. In der Mitte thront Christus, flankiert von Maria und Petrus. Dieses Sandsteinrelief aus der Zeit um 1180 wurde im Rahmen der Restaurierung 1974 restauriert, wodurch die originalen Farben und Details wieder sichtbar wurden.

Tympanon am Portal zur Liebfrauenkirche

Stuckrelief in der Marienkapelle

Ein weiteres Kunstwerk ist das Stuckrelief in der Marienkapelle, das die Menschwerdung Jesu in drei Szenen darstellt: von der Verkündigung bis zur Anbetung durch die Hirten. Entstanden wahrscheinlich nach dem Brand zu Beginn des 18. Jahrhunderts, erhielt auch dieses Relief 1974 seine ursprüngliche Farbigkeit zurück.

Marienaltar Dom zu Trier

Statuen und Figuren

Neben den zahlreichen Statuen in den Altären sind besonders erwähnenswert:

  • Kaiser Konstantin und seine Mutter Helena, die am Treppenaufgang zur Heiltumskammer stehen. Helena wird die Auffindung des Kreuzes Jesu und des Heiligen Rocks zugeschrieben.
  • Die barocken Stucknischen im Westchor, die früher Apostelstatuen enthielten, beherbergen seit 2015 Plastiken der drei aus dem Bistum Trier stammenden Seligen Blandine Merten, Mutter Rosa Flesch und Peter Friedhofen.
Madonna an der Kilianskapelle

Domstein

Vor dem Haupteingang des Doms liegt der sogenannte Domstein, eine etwa vier Meter lange graue Dioritsäule. Gemäß einer Legende soll der Teufel durch eine List dazu gebracht worden sein, beim Bau des Doms zu helfen. Als der Bau vollendet war, erkannte er seinen Betrug und warf diesen Stein gegen die Mauern.

Die alten Granitoidsäulen, die aus der Völkerwanderungszeit stammten, wurden durch Feuer beschädigt und im 6. Jahrhundert durch Kalksteinsäulen ersetzt. Eine dieser ausgetauschten Säulen blieb vor dem Südwestportal liegen und wurde später nicht entfernt.

Weihbischofskapelle

Der gotische Kreuzgang, der zwischen 1245 und 1270 erbaut wurde, verbindet den Dom mit der Liebfrauenkirche. Im westlichen Teil des Kreuzgangs befindet sich die Weihbischofskapelle, die früher auch als „Pauluskapelle“ bekannt war und eine Grablege für die Domherren enthielt. Heute ist diese Stelle durch eine Steinplatte mit einem kleinen Guckfenster gekennzeichnet, auf der „OSSUARIUM MCMXCI“ steht. Seit etwa 1870 ist die jetzige Weihbischofskapelle die Grabstätte der Weihbischöfe in Trier. Der Altar in der Weihbischofskapelle zeigt im Antependium das „Schweißtuch der Veronika“ mit dem Antlitz Christi. Die Fenster wurden 1954 vom Maler Heinrich Dieckmann modern gestaltet, wobei geometrische Formen verwendet wurden, und enthalten runde Medaillons mit Bildern des Kreuzwegs.

An der nördlichen Außenwand der Kapelle hängt eine Glocke, die nur zu den Beerdigungen von Domherren und Weihbischöfen „gekleppt“ (einseitig angeschlagen) wird. Diese Glocke gehörte einst zur Domuhr und schlug bis 1927 zu den Viertelstunden.

An der Westwand der Kapelle, unter einem Kruzifix, befindet sich eine steinerne Sitzbank, in deren Mitte ein erhöhter Sitz angebracht ist. Dies ist der sogenannte Krummelstuhl, der bei den Sitzungen des domkapitularischen St.-Peters-Gerichts im Mittelalter verwendet wurde.

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Quellenangaben

Mit freundlicher Genehmigung der Hohen Domkirche Trier
2.Literatur

  1. Hermann Laven: Der Trierer Dom und seine Vergangenheit. Lintz, Trier 1911.
  2. Nikolaus IrschDer Dom zu Trier (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Bd. 13, 1). Düsseldorf 1931.
  3. Theodor Konrad Kempf: Untersuchungen und Beobachtungen am Trierer Dom 1961–1963. In: Germania. Bd. 42, 1.–2. Halbbd., 1964, S. 126–141.
  4. Franz Ronig, Gustav Bereths (Hrsg.): Der Trierer Dom (= Jahrbuch des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, 1978/79). Neuß 1980, ISBN 3-88094-237-4.
  5. Franz Ronig (Hrsg.): Der Dom zu Trier. Paulinus Verlag Trier, 11. Auflage, 1982, ISBN 3-7902-0138-3, 24. vollständig überarbeitete Auflage, 2019, ISBN 978-3-7902-1640-0.
  6. Hans Constantin Faussner: Wibald von Stablo, der Trierer Dom- und Reliquienschatz und die Reichskrone. In: Festschrift für Nikolaus Grass. Innsbruck 1986, S. 177 ff.
  7. Stefan Heinz, Barbara Rothbrust, Wolfgang SchmidDie Grabdenkmäler der Erzbischöfe von Trier, Köln und Mainz. Trier 2004. ISBN 3-89890-070-3.
  8. Wolfgang Valerius: Die Trierer Domorgeln. Paulinus Verlag, Trier 2010, ISBN 978-3-7902-1802-2.

Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Trierer_Dom 

 

Einzelnachweise

  1.  Erika SimonDie konstantinischen Deckengemälde in Trier. (Trierer Beiträge zur Altertumskunde 3) Zabern, Mainz 1986, ISBN 3-8053-0903-1.
  2.  Präziser eigentlich Mela-Quarzdiorit, siehe Erwin NickelOdenwald. Vorderer Odenwald zwischen Darmstadt und Heidelberg. Bornträger, Berlin/ Stuttgart 1985 (Sammlung geologischer Führer 65) S. 20.
  3.  F. Ronig, 2019, S. 5
  4.  Heinz Cüppers in: Heinz Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. S. 593.
  5.  Zu den römischen Gebäuden unter dem Trierer Dom siehe Hans-Peter KuhnenDom und Liebfrauen: Die Anfänge der Trierer Bischofskirche. In: H.-P. Kuhnen (Hrsg.): Das römische Trier. (Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 40), Theiss, Stuttgart 2001, S. 114–121; Winfried Weber: Antike Kirche im Bereich von Dom und Liebfrauen. In: Heinz Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. S. 633f.; Sabine Faust: Dom und Liebfrauen: Frühchristliche Kirchenanlage. In: Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes. (Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier 35) Trier 2008, S. 44f.
  6.  F. Ronig, 2019, S. 6
  7.  F. Ronig, 2019, S. 7
  8.  F. Ronig, 2019, S. 10
  9.  F. Ronig, 2019, S. 9
  10.  F. Ronig, 2019, S. 10
  11.  F. Ronig, 2019, S. 14
  12.  Weltkulturerbe: Lebendige Geschichte: Der Trierer Dom – ein Paradies für EntdeckerTrierischer Volksfreund
  13.  Gottfried Böhm, Nikolaus Rosiny: Gedanken der Architekten zu den Umbau- und Renovierungsarbeiten an der Hohen Domkirche zu Trier. In: Der Trierer Dom (= Jahrbuch des Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz 1978/1979), Neuss 1980, S. 441–446.
  14.  Franz Ronig: Vor 25 Jahren: Neueinweihung des Trierer Doms, Das Fest der Altarweihe am 1. Mai 1974 nach über zehnjähriger Restaurierung, Liturgische Neueinrichtung des Doms, http://paulinus.de/archiv/archiv/9918/bistuma2.htm, abgerufen am 15. Juli 2018.
  15.  Balthasar Fischer: Die Elfenbeintafel des Trierer Domschatzes. In: Kur-Trierisches Jahrbuch 9, 1969, S. 5ff.
  16. ↑ Hochspringen nach:a b c Franz Ronig: Der Dom zu Trier. 9., veränderte Auflage, Paulinus-Verlag, Trier 1979, ISBN 3-7902-0134-0.
  17.  http://www.dominformation.de/bauwerk/ausstattung/seligen-figuren.html
  18.  Informationen zur Geschichte der Orgeln im Trierer Dom (Memento des Originals vom 28. November 2018 im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Website der Dommusik (gesehen am 28. November 2018)
  19.  Nähere Informationen zu den Domorgeln (Memento des Originals vom 8. Dezember 2013 im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.; zur Disposition auf der Website der Orgelbaufirma
  20.  Gerhard Reinhold: Otto Glocken – Familien- und Firmengeschichte der Glockengießerdynastie Otto. Selbstverlag, Essen 2019, ISBN 978-3-00-063109-2, S. 588, hier insbes, S. 352 bis 364, 550.
  21.  Gerhard Reinhold: Kirchenglocken – christliches Weltkulturerbe, dargestellt am Beispiel der Glockengießer Otto, Hemelingen/Bremen. Nijmegen/NL 2019, S. 556, hier insbes. S. 314 bis 325, 506, urn:nbn:nl:ui:22-2066/204770 (Dissertation an der Radboud Universiteit Nijmegen).
  22.  Läuteordnung des Trierer Domes (Stand: 28. April 2009, 12:15 Uhr; PDF-Dokument; 88 kB) (Memento vom 7. Dezember 2010 im Internet Archive)
  23.  Außenaufnahme des Vollgeläuts (10. Juli 2008) auf YouTube.
  24.  Innenaufnahme des Plenums (16. April 2010, 16:40 Uhr) auf YouTube.
  25.  Innenaufnahme Teilgeläut fis°–a° (16. April 2010, 16:30 Uhr) auf YouTube.
  26.  Die Säule besteht aus „Odenwälder Granit“ vom Felsberg bei Lautertal und ist petrografisch als Quarzdiorit anzusprechen, der nach der Einteilung von Albert Streckeisen zu den plagioklasreichen Granitioden zählt; s. Henner Barth: Quarzdiorit und Granodiorit des Felsberg-Zuges im Bergsträsser Odenwald: Ihre geologische und petrologische Beziehungen zu Marmor und Amphibolit, Gabbro und Diorit. Dissertation Heidelberg 1970.
  27.  Der Trierer Dom (Memento vom 24. Januar 2011 im Internet Archive)
  28.  Eintrag zu Ossuarium unter der Weihbischofskapelle in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 17. September 2015.
  29.  Eintrag zu Altar in der Weihbischofskapelle in der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier, abgerufen am 17. September 2015.
  30.  Glasmalerei-ev.de. Abgerufen am 29. Juni 2023.
  31.  Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. Abgerufen am 29. Juni 2023.
  32.  Das Trierer Domgeläute in Geschichte und Gegenwart (PDF; 193 kB). (Memento vom 7. Dezember 2010 im Internet Archive)
  33.  https://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/1100573
  34.  Das Trierer Domkapitel. In: www.bistum-trier.de. Abgerufen am 10. November 2016.

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