Alken (Mosel) – St. Michael Kapelle

Alken St Michael Kapelle Innenansicht

Der Außenbereich

Grabkreuze vor der Kirche
Schon von außen sieht man sehr viele alte Grabsteine. Viele der Steine, sind Gedenksteine, aber auch Grabsteine und dergleichen sind zu besichtigen. 
Sie stehen verteilt auf einer Wiesenfläche, die aber einen natürlichen wilderen Bewuchs aufweist. Gänseblümchen, Löwenzahn und andere tolle Wildkräuter sind zu erkennen. 
An der Außenwand der Kirche stehen noch alte große Grabplatten und ein größeres Hölzernes Kreuz.
Über eine kleine Treppe gelangt man zu der Türe der Kirche.
Unterhalb der Kirche, findet man noch ein Gebeinhaus. 
In dieses bekommt man, durch ein kleines Gitter, Einblick zu den Gebeinen unterhalb der Kirche. 

 

In diesem Gebeinhaus liegen menschliche Skelettüberreste aus dem Zeitraum des 14. – 18. Jahrhunderts. Teilweise stammen diese Überreste von dem eigenem Friedhof außerhalb des Kirchengebäudes selbst.

Geschichte

Sobald man dieses sakrale Bauwerk betritt, erschlägt sie einem mit Eindrücken, die man sehr selten erlebt. Dies liegt aber auch schon an dem Alter dieses Gebäudes. 
Die erste Urkundliche Erwähnung dieser Kirche stammt um das Jahr 1015 und diente bis zur Fertigstellung der neuen Kirche im Ort im Jahre 1849 als Pfarrkirche der Gemeinde. 

 

Blick in das Gebeinhaus unterhalb der Kirche
Alken St Michael Innenansicht

Wand- und Deckenmalereien

Im Chorraum sieht man direkt eine wunderschöne Deckenmalerei aus dem Jahre 1350, welches sorgfältig restauriert wurde. Es zeigt uns „Christus als Weltenrichter“.  Direkt darunter an der Wand sieht man den Erzengel Michael, wie er den Drachen besiegt. 
Nachdem die neue Kirche eingeweiht wurde, vernachlässigte man leider die alte St. Michaelskirche (die seitdem als Kapelle zählt).
Im Jahre 1981 betrieb die St. Michaels-Bruderschaft,
 Restaurierungs- und Erhaltungsmaßnahmen.  Dabei wurden die Deckenmalereien wieder Freigelegt und der barocke Seitenaltar wieder zurückgeführt. 
Deckenfresko mit "Christus als Weltenrichter"

Ausstattungen

Der Chorraum wird durch einen Hochaltar geschmückt. Dieser zeigt uns in der mitte die Anbetung der Könige. Auf den  Flügeln, sehen wir die Heiligen: Maximilian, Lucia, Cäcilia und Antonius.
Hochaltar

Die Neben- und Seitenaltäre

Der Michaelsalter

In der Mitte stehen die Figuren (Von links nach rechts) vom heiligen Markus, heiligen Michael und dem heiligen Stephanus. Auf dem Linken Flügel sieht man den heiligen Nikolaus (Patron der Schiffsleute) und auf dem rechten Flügen den heiligen Urban (Patron der Winzer)
Michaelsaltar

Seitenaltäre

In der Mittelkonsole stehen links der heilige Petrus, in der Mitte sieht man den „Gnadenstuhl“ nach Riemenschneider und rechts den heiligen Jakobus den Älteren. 
Auf den Flügeln sieht man Malereien. 
Linker Flügel: Jesus beim Einzug in Jerusalem (Oben) Und Jesus am Ölberg (Unten).
Auf dem rechten Flügel:
Das letzte Abendmahl (Oben) und Hinabgestiegen in das Reich der Toten (Unten)
In der Mittelkonsole stehen links die heilige Elisabeth, in der Mitte sieht man die Gottesmutter und rechts die heilige Ursula. 
Auf den Flügeln sieht man Malereien. 
Linker Flügel: König Sigismund und den heiligen Florian (Oben) Den heiligen Bischof Albuin und den heiligen Bischof Ingenuin(Unten).
Auf dem rechten Flügel:
den heiligen Martin und den heiligen Wolfgang (Oben) Die heilige Barbara und die heilige Katharina (Unten)

Weiteres

Eines der schönsten Kreuze welches ich selbst je bestaunen konnte 🙂 
Und das Taufbecken der Kirche.

Besondere Einblicke

Ein kleiner Einblick in die Schatzkammer
Komunikantenkelch von 1656
Blick in einen Aufberahrungsschrank mit Siegeln, Kelchen etc
Der Nebenraum

Weitere Bilder

Quellenangaben

  1.  Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 20. Oktober 2016 im Internet Archive Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2.  http://www.themenweg-zeitreise.de/objekte/kapelle.html

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